Matthias Michael Beckmann gilt als der Pionier am Violoncello: Er musiziert auf einem einzigartigen 5-saitigen Violoncello mit der Quintessenz einer Diskant-E-Saite und einem Klangspektrum von fünf Oktaven. Er ist der erste Musiker, der von Bach bis Gulda die gesamte Cello-Literatur auf einem 5-saitigen Violoncello zur Aufführung bringt.
”Matthias Michael Beckmann spielt sein Cello ebenso beseelt wie elegant, sein Ton ist so farbsatt wie differenziert, sein Spiel besticht durch lupenreine Intonation. Die hohen, dabei immer strahlenden und weich timbrierten Töne, die Beckmann seiner Fünften Saite entlockt, sind tatsächlich atemberaubend,"... so das Echo der internationalen Presse.
Seine Schwerpunkte liegen in der Kammermusik und dem Solospiel: Matthias Michael Beckmann ist Gründungs-mitglied des MOZART QUARTETT SALZBURG, mit dem er seit vielen Jahren in der ganzen Welt konzertiert. In Salzburg leitete er den Mozart-Haydn Zyklus 2000-2006 mit einer Gesamtaufführung der 23 Mozart-Streich-quartette im Mozartjahr 2006. CD-Einspielungen dokumentieren diesen erfolgreichen musikalischen Werdegang. Nachhaltig geprägt wurde der Cellist auch durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit Künstlern wie Irena Grafenauer, Pepe Romero, Radovan Vlatkovic, Michael Martin Kofler, Milan Turkovic und Sergio Azzolini. (Salzburg, Schwetzingen, Europatage der Musik u.a.)
Als Solist tritt Matthias Michael Beckmann insbesondere mit Werken von Haydn, Boccherini, Vivaldi, Dvorak und Gulda in Erscheinung. Seit 2007 auch mit Uraufführungen für 5-saitiges Violoncello. Insbesondere entwickelte er Crossover-Projekte zu musik-literarischen Themen wie "Rosenzauber", "Feines Festival der 12 Sinne", "Musik & Poesie" mit Cello und Harfe.
Seinen ersten musikalischen Unterricht erhielt der aus Nürnberg stammende Cellist im Alter von acht Jahren bei Prof. Claus Reichardt und studierte bereits mit 10 Jahren am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg. Sein Studium beendete er an der Hochschule für Musik in München bei Prof.Walter Nothas mit dem Meisterklassendiplom. Besondere künstlerische Impulse erhielt er von Hannelore Leiffolz, Reiner Faupel, William Pleeth, André Navarra und Milos Sadlo.
1995-2005 war Matthias Michael Beckmann Cellist im Mozarteum Orchester Salzburg, zuletzt unter Ivor Bolton. Darüber hinaus arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Bayerischen Staatsorchester, dem Staatstheater Nürnberg sowie der Robert Schumann-Philharmonie.
Seine neuesten CD-Einspielungen sind Bachs 6 Cello-Suiten und den Gambensonaten gewidmet und wurden von Fachwelt und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen.


